Ausdauersport bei Depressionen

Menschen mit Depressionen fällt jede Bewegung schwer, aber genau das ist der Teufelskreislauf den es zu unterbrechen gilt: Je öfter sie Ausdauersport treiben, desto mehr hellt sich die Stimmung auf. Neurologen vom Uniklinikum Tübingen haben dies in Experimenten festgestellt. Der Grund ist in einer Stoffgruppe zu finden, die das Nerven-Wachstum beeinflusst.

Ein Nervenwachstumsfaktor, genannt BDNF, stimuliert die Nerven. Der Wert dieses Stoffes war bei 35 depressiven Patientinnen dauerhaft zu niedrig. Nachdem sie eine halbe Stunde lang auf einem Trimmrad gefahren sind, hatte sich der BDNF-Wert deutlich erhöht. Der Studienleiter, Christoph Laske, empfiehlt daher depressiven Menschen mindestens 3 Mal pro Woche irgendeinen Ausdauersport zu betreiben, etwa eine Stunde lang. Egal was man mag: Joggen, Radfahren, Schwimmen, alles ist gut geeignet.

Auch der Vorbeugung von depressiven Stimmung dient es – und der damit der Schönheit. Nur glückliche Menschen haben also das Zeug zur Beauty-Queen? Schönheit kommt eben doch von innen!

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